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Einblicke - Ausblicke
 
Samstag, den 4. November 2006 um 15:00 Uhr.
Christel Hoffmann-Hut
Einführung: Anja Rohlf, Kunsthistorikerin
Lesung: Bettina Wilke liest aus:
‚Solaris’ von Stanislaw Lem
Die Malerin Christel Hoffmann-Hut
In Münster / Westfalen 1952 geboren
und dort 1971 die Lehre als Schauwerbegestalterin abgeschlossen.
Nach dem Abitur 1974 am Westfalen-Kolleg
dort in Bielefeld die erste öffentliche Ausstellung.
1976 Umzug nach Berlin und Studium an der TU
1983 Atelier und Galerie „Zwischen den Zeiten“
in Berlin-Charlottenburg, Durchführung von Malkursen und Einzelunterricht,
laufende Ausstellungen
1992 Ausschließliche Tätigkeit als Malerin.
Mehrere Einzel- und Gruppenausstellungen in Berlin und Brandenburg (u.a. Phillip Morris)
1998 Umzug nach Münster. Einzelausstellungen in Bielefeld und Münster (u.a. Raphaelsklinik)
Einblicke - Ausblicke
Die Auswahl der Werke zur aktuellen Ausstellung im Atelier „Alte Schule“
erstreckt sich auf Arbeiten eines längeren Zeitraumes.
So erhält der Betrachter einen Einblick in das künstlerische Schaffen
und sieht den Dialog mit den Themen in verschiedenen Techniken.
Die Wandlungen in Ausdruck und Technik und die Wiederaufnahme
und Neuinterpretation von Themen laden ein, einen Ausblick auf das künftige Schaffen zu wagen.
Auch thematisch finden sich Einblicke und Ausblicke.
Der Blick ins Detail und der Ausblick in die Ferne von Raum und Zeit.
Und es wird ein Bogen gespannt: Zwischen den Menschen und zwischen Mensch und Umwelt.
Landschaften und Blüten – aufgenommen mit dem inneren Auge, entdeckt auf Reisen.
Häufig sind dies Reisen in die Literatur und in die Musik.
Phantasie und Realität verschmelzen zu neuer Bildhaftigkeit,
zeigen die Stimmung, den Charakter und die Farbigkeit der Welten.
Im kleinen als Blüte, Blume oder Pflanzenteil als Maserung im Gestein
oder als Lichtspiel im Bachlauf, im großen als weite Landschaft,
die jedem einzelnen Betrachter einen ganz persönlichen Zugang offen hält.
Landschaften so phantastisch wie real, so real wie phantastisch – Orte der Abgeschiedenheit.
Landstriche, die zumeist unberührt sind durch den technischen Eingriff des Menschen.
So sind die gerade Linie und das Winkelmaß eher seltene Bildelemente.
Es dominieren die organischen Formen der Natur,
geformt durch Wasser und Wind und durch die inneren Kräfte des Planeten.
Die schöpferische Farbgebung in der Natur wird hier Bestandteil der Malerei.
Eine Farbgebung, die derart nuanciert und facettenreich heute nicht häufig ist.
Zudem räumt die Malerin dem Bild die Zeit ein, sich zu entwickeln und zu wachsen.
Das Bild bekommt Tiefe und Lebendigkeit und selbst ein ödes Stück sonnenverbrannter Wüste
lebt und atmet.
Foto oben: Anja Rohlf
Fotos der Galerie: Anja Rohlf, Christel Hoffmann-Hut
Kontakt: Claude Cuntz
Telefon: 0251 233526
E-Mail: 
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